Erstkommunion 2025 im Pastoralverbund Johannesberg
Im Herbst hat die Vorbereitung auf den Weißen Sonntag begonnen. Die gemeinsame Zeit gestalten wir spielerisch, kreativ, religiös und musikalisch unter dem Thema: „Kommt her und esst“. Ende November haben die Kommunionkinder und ihre Familien einen Gottesdienst zur Erinnerung an die Taufe gefeiert. Rund um das Taufbecken in der Johannesberger Kirche hat sich jedes Kind mit Weihwasser bezeichnet. Alle Kommunionkinder treffen sich am 18. Dezember 2024 zu einer Adventsfeier in Christkönig.
Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste,
„Wer kann uns den Stein vom Grab wegrollen?“ (Mk 16,3b).
Unser Leben ist oft belastet, wir erleben Schwierigkeiten, haben
Probleme, sehnen uns aber nach Hilfe und Erlösung. An Osten
erfuhren die Auferstehungszeugen die rettende Macht Gottes. Er
kann den Tod ins Leben wandeln. Im Glauben an ihn gehen wir
Christen als hoffende Menschen weiter und bewältigen mit Gott
die Schwierigkeiten des Lebens.
Feiern wir die Auferstehung Christi und tragen wir die
hoffnungsvolle Botschaft weiter.
Ein frohes gesegnetes Osterfest wünschen Ihnen
Pfarrer Michael Oswald
Gemeindereferentin Ellen Büdel
Gemeindereferentin Albina Schönberner
Fahrt nach Belgien
Im Jahre 1968 gründete die KJG Johannesberg eine Freundschaft
mit der Katholischen Jugend in Westerlo-Voortkapel in Belgien.
Seitdem gibt es jährliche Treffen auf privater Basis. Sie hat sich
durch die Jahrzehnte auf alle Generationen ausgedehnt. Als die
KJG Zeit in Johannesberg endete, übernahm der Sportverein
Johannesberg die Patenschaft. Die nächste Begegnung ist vom
Freitag nach Christi Himmelfahrt, den 30. Mai bis Sonntag, den 1.
Juni. Wer an den Tagen teilnehmen möchte, ist herzlich dazu
eingeladen. Wir werden privat übernachten. Die Kosten sind daher
im überschaubaren Rahmen und Bestehen vor allem aus dem
Betrag für die Busfahrt.
Weitere Informationen gibt es bei Pfarrer Michael Oswald
Tel.: 0661 – 942 952 7.
Abschlussbericht der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
Im Sommer dieses Jahres wird die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Fulda ihren Abschlussbericht veröffentlichen. Dieser Bericht fasst die Ergebnisse der knapp vierjährigen Untersuchung zusammen, die sich mit Fällen sexualisierter Gewalt innerhalb unseres Bistums und dem Umgang der Verantwortlichen damit beschäftigt. Die Veröffentlichung wird für uns eine schmerzliche Konfrontation mit den Fehlern der Vergangenheit bedeuten. Sie wird uns nicht nur in den kommenden Monaten, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit über einen langen Zeitraum beschäftigen. Wir haben als Bistum Fulda in den vergangenen Jahren bereits weitreichende Veränderungen eingeleitet, um sexualisierte Gewalt nach Möglichkeit zu verhindern. Aber wir wissen, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben – und wir werden die Erkenntnisse aus dem Bericht nutzen, um uns weiterhin selbstkritisch zu überprüfen.
Wie wird der Kommissions-Bericht erarbeitet?
Die Unabhängige Kommission wurde 2021 ins Leben gerufen. Sie arbeitet nach verbindlichen Kriterien, die vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung und der Deutschen Bischofskonferenz im April 2020 verabschiedet wurden und Transparenz und Unabhängigkeit gewährleisten sollen.
Die Arbeit der Unabhängigen Kommission umfasst eine systematische Sichtung der Personalakten seit 1945 sowie Gespräche mit Betroffenen, Zeitzeugen und Verantwortungsträgern des Bistums Fulda. Wichtige Erkenntnisse stammen aus dem Arbeitskreis „Betroffene hören“, in dem Betroffene sexualisierter Gewalt ihre Erfahrungen vertraulich mitteilen konnten. Parallel dazu wurden im Arbeitskreis „Akteneinsicht“ Bistumsunterlagen, wie beispielsweise Personalakten, systematisch untersucht. Unterstützt wurde dieser Arbeitskreis von mehreren pensionierten Kriminalbeamten aus der Region, die ihre Expertise und Erfahrung einbringen konnten. Denn sie sind besonders geübt im Umgang mit großen Aktenmengen und können auffällige Einträgeschnell identifizieren. Sprecher der Kommission ist der Jurist und frühere Fuldaer Oberbürgermeister Gerhard Möller.
Schmerzliche Erkenntnisse und notwendige Konsequenzen
Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass der Bericht schmerzliche Details und bittere Erkenntnisse von Fehlverhalten im Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Amtsträger und Mitarbeitende der Kirche enthalten wird. Manche Personen werden dadurch möglicherweise in anderem Licht erscheinen.
Darüber hinaus kann es vorkommen, dass bei Reaktionen auf die Veröffentlichung deutliche Kritik an denjenigen geäußert wird, die sich in der Kirche ehrenamtlich engagieren und die aktiv an der Gestaltung ihres Gemeindelebens mitwirken. Die Kritik und die damit verbundenen Spannungen auszuhalten, sie zu reflektieren und damit konstruktiv umzugehen, wird eine große Herausforderung sein.
Hinsehen und Handeln
Das Ziel der Aufarbeitung ist nicht nur das Offenlegen vergangener Fehler, sondern auch die Verpflichtung, daraus zu lernen und echte Veränderung herbeizuführen. Dazu gehört, den Worten auch in Zukunft Taten folgen zu lassen.
Das Bistum Fulda hat bereits zahlreiche Maßnahmen zur Prävention und Intervention ergriffen. Die Fachstelle im Bischöflichen Generalvikariat führt Schulungsmaßnahmen durch und unterstützt Pfarrgemeinden und weitere kirchliche Einrichtungen bei der Erstellung von Schutzkonzepten. Ein Beraterstab mit unterschiedlichen Fachexpertisen ergänzt diese Arbeit. Für die Betroffenen selbst gibt es unabhängige Ansprechpersonen. Weiterhin begleitet der gemeinsame Betroffenenbeirat der Bistümer Limburg und Fulda kritisch die Aktivitäten des Bistums Fulda in den Bereichen Prävention, Intervention und Aufarbeitung. Doch wir wissen: Es braucht noch mehr. Nur durch eine offene Auseinandersetzung und eine klare Haltung gegenüber Missbrauch und Vertuschung kann Vertrauen zurückgewonnen werden. Diese Veränderung darf nicht still und im Verborgenen geschehen – sie muss sichtbar und spürbar sein. Nur wenn wir entschieden aufarbeiten und Konsequenzen ziehen, können wir den Blick nach vorne richten.Wir möchten an dieser Stelle um Vertrauen bitten und werben – bei Ihnen persönlich, bei den vielen Gläubigen in unserem Bistum und bei unseren Gemeinden, vor allem aber bei Betroffenen sexualisierter Gewalt: dass wir uns sehr ernsthaft mit dem Abschlussbericht der Aufarbeitungskommission auseinandersetzen. Wir alle sind gefordert: Mit unserer Aufmerksamkeit leisten wir unseren spezifischen Beitrag im Bereich der Prävention. Mit einer Haltung des Respekts gegenüber Betroffenen und einer entsprechenden Sensibilität bei unserem Reden und Tun helfen wir mit, dass Verletzungen heilen können.
Lassen Sie uns den Moment der Veröffentlichung des Abschlussberichtes gemeinsam nutzen – als Zeichen unserer Verantwortung, die wir tragen, und mit dem klaren Bekenntnis, gemeinsam hinzusehen und zu handeln.
Intervention und Prävention im Bistum Fulda
Im Bistum Fulda gibt es eine unabhängige Ansprechperson für Betroffene von sexuellem Missbrauch. Die Person steht in keinem Dienstverhältnis zur Diözese.
Stefan Zierau, Dipl.-Pädagoge, Supervisor und Psychotherapeut stefanzierau.extern@bistum-fulda.de Telefon: 0661/3804443
Darüber hinaus steht die Interventionsbeauftragte als Kontakt- und Ansprechperson zur Verfügung.
Tatjana Junker intervention@bistum-fulda.de Telefon: 0661/87-468
Neben den genannten Ansprechpersonen für Betroffene und Zeitzeugen arbeitet unsere Präventionsbeauftragte daran, Kinder und Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene vor jeglichen Grenzverletzungen und Machtmissbrauch zu schützen.
Birgit Schmidt-Hahnel, Dipl.-Soz.päd. praevention@bistum-fulda.de Telefon: 0661 / 87-519
Weitere Informationen unter: www.hinsehen-handeln-bistum-fulda.de
Nach der Sonntagsmesse am Tag des Dorffestes in Fulda-Zell, ehrte die Kapellengemeinde den früheren stellv. Vorsitzenden des Kapellenrates von Zell Herrn Bruno Günder. Er war 30 Jahre lang Mitglied in diesem Rat, davon 24 Jahre lang als stellv. Vorsitzender. Der Inhaber dieses Amtes führt im Stadtteil die kirchlichen Belange, die das Gebäude der Kirche betreffen, plant aber auch die besonderen Feiertage und Aktionen im Laufe des Jahres, wie Krippen- und Weihnachtsbaumaufbau, das Hutzelfeuer, den jährlichen Abendgottesdienst mit Prozession und das Judas-Thaddäus Fest. Im Namen des Kapellenrates überreichte sein Nachfolger im Amt, Herr Georg Günder, eine Urkunde der Kapellengemeinde und weitere Geschenke an das Ehepaar Günder. Dabei schilderte er die vielen Maßnahmen, die Herr Günder zusammen mit den Mitgliedern des Kapellenrates umgesetzt hat. Im Anschluss daran dankte Pfarrer Oswald Herrn Günder für sein treues und ruhiges Wirken zugunsten der Kapellengemeinde. In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen zur Erhaltung und Modernisierung der Kapelle durchgeführt und das Gemeindeleben lebendig gehalten. Ein Höhepunkt war das 250-jährige Bestehen der Zeller Kapelle mit Besuch von Bischof Heinz Josef Algermissen. Pfarrer Oswald überreichte Herrn Günder als Dank und Anerkennung eine Ehrenurkunde des Bistums mit der Sturmiusmedaille.
25 Jahre Schola Emanuel in Johannesberg
Die Kirchengemeinde Johannesberg feierte im Dezember letzten Jahres das 25-jährige Bestehen der Schola Emanuel. 1998 hatte Sandra Hosenfeld im Alter von nur 21 Jahren die Singgruppe gegründet. Seitdem kommen wöchentlich ca. 20 Sängerinnen und Sänger zusammen, um neues geistliches Liedgut zu proben und in festlichen Gottesdiensten zu singen. Zum Jubiläum gestaltete die Schola einen Gottesdienst mit Liedern und besinnlichen Texten in der Propsteikirche. Als Anerkennung für ihr Engagement zugunsten der Kirchenmusik erhielt Frau Hosenfeld eine Dankesurkunde von Bischof Dr. Gerber, die durch Pfarrer Michael Oswald überreicht wurde.
40 Jahre Organisten Tätigkeit von Frau Birgit Witzel
Im Jahre 1984 wurde in Zell die Organistenstelle frei und innerhalb weniger Tage war es der Gemeinde gelungen, Frau Birgit Witzel aus Zirkenbach für diese Tätigkeit zu gewinnen. Seitdem spielt Frau Witzel in Zell Orgel und später auch in vielen anderen Kirchen der Umgebung. Vor etwa 20 Jahren gründete sie einen Frauenchor, der gern “Zeller Domchor” genannt wird. Beim Festgottesdienst zum Organisten Jubiläum wurde Frau Witzel durch Herrn Bruno Günder vom Kapellenrat Zell geehrt. In seiner Rede drückte er den Dank der Gemeinde aus und überreichte ein Geschenk und einen Blumenstrauß. Pfarrer Oswald schloss sich dem Dank an und gratulierte zum Jubiläum. In Anerkennung ihres Einsatzes für die Kirchenmusik überreichte ihr Pfarrer Oswald eine Dankesurkunde von Bischof Dr. Gerber.
Pilgerstempel
In der Kirche Johannesberg ist ab sofort eine Stempelstelle für Jakobuspilger zu finden. Pilger, die auf dem Weg Richtung Würzburg oder Frankfurt sind, haben oft ein Stempel-buch dabei, um die angelaufenen Orte nachzuweisen. Nun können sich alle Pilger während der Öffnungszeiten der Kirche selbstständig bedienen und sind unabhängig vom Pfarrbüro. Es werden oft Teilstücke gelaufen und später in Etappen fortgesetzt. Alle mit der Muschel gekennzeichneten Wege münden in Santiago de Compostela am Grab des Heiligen Apostels Jakobus. Die Entfernung beträgt von hier ca. 3000 km.
© St. Johannes d. Täufer, Johannesberg